Beteiligung beendet

Machbarkeitsstudie Radschnellverbindungen

Radwege im Kreis Böblingen

Sehr geehrte Damen und Herren,
vielen Dank für die zahlreichen Rückmeldungen, Kommentare und konstruktiven Beiträge. Wir werden diese in den weiteren Planungs- und Abstimmungsprozess zu möglichen Radschnellverbindungen einfließen lassen.  

Nachfolgend möchten wir kurz auf ein paar genannten Punkte eingehen:

1. Direkte Radschnellverbindung Leonberg-Stuttgart
Die Landkreisverwaltung wird hierzu ein ergänzendes Gutachten beauftragen, um die Machbarkeit einer solchen Route zu untersuchen.

2. Direkte Radwegverbindung Herrenberg-Nebringen
Diese Verbindung ist Teil des Zielradwegnetzes des Landes Baden-Württemberg (RadNETZ BW). Für diese direkte Radwegverbindung entlang der L1184 lässt die Landkreisverwaltung aktuell eine erste Entwurfsplanung ausarbeiten.

3. Radschnellweg entlang der K1055
Diese Alternative wurde im Rahmen der Planungen zur Radschnellverbindung zwischen Böblingen/Sindelfingen und Stuttgart geprüft. Um Abwägungsprozess wurde diese Führung aber zurückgestellt da,
- eine komplett neue Trasse in einem mitunter schwierigen topographischen Gebiet zu bauen wäre,
- dies einen erheblichen Eingriff in den Naturhaushalt (z.B. Flächenbedarf, Waldrodung, Flächenversiegelung) zur Folge hätte,
- damit sehr hohen Planungs- und Genehmigungsprozess sowie sehr hoher finanzieller Aufwand verbunden wäre
- und ein Anschluss an das offizielle Radwegenetz der Stadt Stuttgart fehlen würde.
Hinzu kommt, dass die Römerstraße auch als „Sammelachse“ für den Radverkehr „Böblingen/Sindelfingen/Schönaich – Stuttgart“ zu betrachten ist.

4. Sperrung der alten B14 bzw. heutigen Kreisstraße K1055 für den Radverkehr
Der Landkreisverwaltung sind solche Pläne nicht bekannt. Die K1055 kann auch nach der Fertigstellung der Radschnellverbindung über die Römerstraße und das Musberger Sträßle vom Fahrradverkehr genutzt werden.

Radschnellverbindungen bieten eine attraktive Alternative, um (alltägliche) Wege wie beispielsweise zur Arbeit oder Schule gesund, flexibel und kostengünstig, aber auch komfortabel und zügig zurückzulegen. Quell- und Zielgebiete können mittels Radschnellverbindungen direkt und auf einem hohen Qualitätsstandard verknüpft werden. So erschließt sich ein enormes Verlagerungspotenzial, z.B. vom Auto auf das Fahrrad, was den Verkehr auf Fahrbahn und Schiene entlastet.

Ziel der vorliegenden Machbarkeitsstudie ist es, eine planerisch umsetzbare Trassenauswahl in den Landkreisen Böblingen und Ludwigsburg zu ermitteln, die den Richtlinien und Qualitätsstandards für Radschnellverbindungen des Landes Baden-Württemberg (MV BW, 2018c) und dem Arbeitspapier der FGSV zum Einsatz und der Gestaltung von Radschnellverbindungen (FGSV, 2014) entspricht.

Untersucht wurden:

  • Achse I von Herrenberg bis Stuttgart-Vaihingen
  • Achse II von Weil der Stadt bis Korntal-Münchingen
  • Achse III von Renningen bis Weil im Schönbuch

Wir wollen Ihre Anregungen, Ideen und Meinungen zu den Ergebnissen der Untersuchung, die Sie in der Mediathek unter Dokumente finden. Weitere Informationen zum Thema finden Sie im Ratsinformationssystem des Landkreises.

HOG03 - statt Olgastrasse nach Westen verlegen
Überqueren Panzerstraße - wie eigentlich?
Eck im Schnellweg - wieso
Böblingen - Holzgerlingen: Anstiege vermeiden
Weiterführung Richtung Tübingen
Am Thema vorbei

Am Thema vorbei

Leider wurde in dieser Studie nicht die Machbarkeit von Radschnellwegen untersucht.
Es wurde fast ausschließlich untersucht ob vorhandene Wege auf den Standard von Radschnellwegen gebracht werden können.

Holzgerlingen Vergleich Vorzugsroute gegenüber Variante
Schnellradweg durch Herrenberg entlang der Bahnlinie
Ampelschaltung Kreuzung Mauerener Str. in Ehningen
Radweg kreuzt Abbiegespur zur Tankstelle und zum Sehne