Staubniederschlag

23. Der errechnete Staubniederschlag ist an allen IO annährend gleich (Tabelle 9.6 im Antrag). Dies wird mit einer relativ hohen Hintergrundbelastung und einer sehr geringen berechneten Zusatzbelastung durch den Steinbruch erreicht (Hintergrundbelastung um den Faktor 10 höher als Belastung durch den Steinbruch). Dies erscheint wenig glaubwürdig. Selbst die IO direkt im Steinbruch (Gebäude Plapphalde) weichen hiervon kaum ab. Wird diese gutachterliche Darstellung durch die Genehmigungsbehörde get

Die großräumige Vorbelastung wurde von der Gutachterin (DEKRA) öffentlich zugänglichen Daten der Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg entnommen.
Mit der Station Gärtringen wurde eine Messstation mit vergleichsweise hoher Vorbelastung ausgewählt. Aus den drei zurückliegenden Jahren 2015, 2016, 2017 für die Bewertung der Anzahl der Überschreitungstage wurde hierbei das Jahr 2015 mit der höchsten Anzahl mit Überschreitungen des 24-h-Mittelwerts betrachtet.
Die Höhe der möglichen Zusatzbelastung durch einen Betrieb (hier das Schotterwerk) darf maximal die Differenz aus dem Immissionswert und der Vorbelastung ausschöpfen, damit die Immissionswerte eingehalten werden. Die Betrachtung in der Staubemissions-/-immissionsprognose ist im Hinblick auf die Immissionsorte als konservativer Ansatz zu bewerten.