Reinigung der Fahrwege

28. In den Gutachten wird unbestimmt „von einer regelmäßigen Reinigung der Fahrwege“ durch Kehrmaschinen ausgegangen. Die mittlere Schluffauflage als Grundlage für die Berechnung der Staubemissionen durch Fahrbewegungen beträgt dadurch lediglich 2 g/m². Dies entspricht für das Gesamtgelände nicht den Realitäten. Muss diese Annahme durch Auflagen der Genehmigungsbehörde geändert und die Berechnungen aktualisiert werden? Welche Reinigungsintervalle zur Einhaltung dieser Annahme wären notwendig?

Bei den Fahrwegen, die dem Schotterwerk zuzuordnen sind, handelt es sich um befestigte Flächen. Für diese ist das regelmäßige Reinigen durch eine Kehrmaschine vorgesehen und auch erforderlich, um die diffusen Staubentwicklungen auf ein Mindestmaß zu reduzieren. Da das Reinigen der Fahrwege von verschiedenen Faktoren, insbesondere auch der Witterung abhängt, sieht das Landratsamt eine Festlegung von Reinigungsintervallen als nicht praxistauglich an.
Der gutachterliche Ansatz für die Berechnung der Staubemissionen durch Fahrbewegungen von 2 g/m² in Bezug auf das Gesamtgelände (mit auch unbefestigten Fahrwegen) wird beim Erörterungstermin zur Steinbrucherweiterung näher erläutert.