Vorheriger Vorschlag

Intermodalität der verschiedenen Verkehre

These: Mehr Menschen nutzen den ÖPNV, wenn die Verknüpfungen zwischen den verschiedenen Verkehrsangeboten (bspw. Bus und Bahn oder Rad und Bahn) optimiert werden.

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Nächster Vorschlag

Antriebe von Bussen

These: Die öffentliche Hand sollte mehr in den Ausbau ausreichender leistungsfähiger Lade- oder Betankungsmöglichkeiten investieren, damit E-Fahrzeuge sich gegen herkömmliche Verbrennungsmotoren durchsetzen können.

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Ausstattung von Bussen und Haltestellen

These: Durch die komfortablere Ausstattung von Bussen und Haltestellen werden mehr Menschen den ÖPNV nutzen.

Zum Erhalt der Konkurrenzfähigkeit des ÖPNV gegenüber dem Individualverkehr hält der Landkreis bestimmte Komfortmerkmale bei der Fahrzeugausstattung und Haltestellenausstattung für unverzichtbar. Die Anforderungen an die Fahrzeugausstattung und –technik finden Sie im Kapitel 6.2.3 (Seite 101 ff.) des Nahverkehrsplans. Anforderungen an die Haltestellen finden Sie im Kapitel 6.3.3 (Seite 103 ff.).

Kommentare

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Moderationskommentar

Die Diskussion zum Thema Ausstattung von Bussen und Haltestellen ist eröffnet. Wir freuen uns auf Ihre Kommentare und Anmerkungen.

Die Haltestellen liegen alle völlig offen, wer dort wartet wird bei Regen naß, es pfeift der Wind und es gibt eindeutig zu wenig Sitzplätze. Die Taktung der Buslinien ist deutlich zu lang, was lange Wartezeiten mit sich bringt und überfüllte Busse zu Stoßzeiten. Die Sauberkeit lässt ebenfalls zu wünschen übrig. Wer immer eine Busfahrt vermeiden kann, tut dies!

Der Busbahnhof BB hat wohl mal Architekturpreis bekommen. Wer den Preis vergeben hat hatte leider genau so wenig Ahnung von der Praxis wie der Architekt der Überdachung selbst. Viel zu hoch und an den Seiten offen, bei Regen oder Schneefall mit Wind ist unter dem Dach daher kaum noch eine geschützte Stelle. Wer zum Bahnhof will muss ein paar Meter ganz ohne Überdachung laufen. Zudem gibt es am Busbahnhof BB eine Menge Stellen an denen sich Tauben sehr wohl fühlen und deren Kot wartende Fahrgäste treffen kann. Versuche die Tauben einzudämmen haben bisher wenig Erfolg.

Wenn die elektronischen Anzeigetafeln die wirkliche Bus-Abfahrtszeit auch bei Verspätung anzeigen würden wäre es super, erste Versuche laufen die Zeiten stimmen aber oft noch nicht.

Bei Regen ist das Warten auf den Bus am ZOB Böblingen sehr unangenehm, da die Wartebereiche, trotz Dachkonstruktion, ungeschützt sind. Kommt dann noch etwas Wind dazu, sitzt man anschließend nass im Bus. Hier hätte ich mir schon oft gewünscht, dass die Busfahrer etwas Fingerspitzengefühl zeigen und nicht im trockenen Bus im Abstellbereich verharren, sondern an die Haltestellen fahren und die Fahrgäste in den Bus lassen.

Der Transport von Schülern sollte sicher möglich sein. Derzeit ist das in den überfüllten Bussen und teilweise katastrophalem Fahrstil der Fahrer nicht der Fall. Bevor man sich über mehr Komfort Gedanken macht sollte die Grundvoraussetzung Sicherheit angegangen werden.

Solange die Taktung und Verlässlichkeit vor allem der Busse verbessert wird und diese dadurch zu einem echten Autoersatz werden, ist mir die Ausstattung der Busse egal.
Hauptsache sauber und gut gewartet.

Die Ausstattung von Bussen und deren Haltestellen ist für mich und die meisten mit denen ich rede nicht wichtig. Für uns (zwischen 23 und 28) ist nur es nur wichtig das der Bus sauber ist für die kurze Strecke.

Wir verzichten aber immer auf den ÖPVN und verwenden diese nur im Notfall. Dies hat einfach die folgenden Gründe:

1. Der ÖPVN ist nicht zuverlässig. Ich muss die S1 nach Stuttgart um xx:30 Uhr nehmen. Im Alten Fahrplan wäre der 701 auf der Diezenhalde um 10 nach losgefahren, 10-minütige fahrt und ich kann noch gemütlich zum Bahnsteig laufen. Wäre aber doch zu einfach.

Stattdessen muss ich einen Bus früher nehmen damit ich zu 100% die Bahn bekomme. Sonst heißt es warten, ärgern und hoffen das der Bus doch kommt.

Für wichtige Termine ist der ÖPVN keine Wahl.

2. Wie von den anderen angesprochen sind die Haltestelle alle ein Witz. Zum ZOB wurde hier schon einiges geschrieben also spare ich mir das. Aber viele Haltestelle sind einfach so bescheiden das ich gleich im Regen stehen bleiben kann oder sogar muss damit der Busfahrer mich sieht. Schönaicher Straße in Richtung Schönaich lässt grüßen.

3. Die Kosten sind unverschämt für die Leistung. Ich wurde so oft von Busfahrer am Abend „übersehen“ an Haltstellen, STOP Signale im Bus werden nicht beachtet und werde gezwungen eine Haltestelle weiter zu fahren. Vor allem am ZOB fahren die Busse häufig wenige Minuten vor der eigentlichen Abfahrt ab, schließen die Türe vor meiner Nase und schauen mich an wie ein Fiat Multipla. ZWEI MINUTEN BEVOR ER EIGENTLICH ABFAHREN SOLLTE.

Wenn ich mich beschweren will, weil ich mal wieder wegen den ÖPVN zu spät zur Arbeit komme werde ich nur vertröstet.
Der VVS ist dafür nicht zuständig wird dies aber an Pflieger weiterreichen. Auf den Fahrplänen steht zwar eine Nummer aber die sagen mir nur das diese Linie nicht zu ihnen gehört. Und Pflieger? Da kommt man nicht mal durch.

UND FÜR DAS ALLES SOLL ICH FÜR 3 ZONEN FAST 100 EURO ZAHLEN?
Jeder der es kann wird auf den ÖPVN verzichten. Und ich zahle gerne mehr drauf für ein eigenes Auto denn dies wird mich nicht so hart enttäuschen wie der ÖPVN.

Ich habe eine neue These für euch:

These: Durch einen funktionierenden, halbwegs pünktlichen ÖPVN der nicht durch Baustellen gestört wird und dessen Service sich nicht bei jeder Preiserhöhung verschlechtert werden mehr Menschen den ÖPVN benutzen.

Ernsthaft. Bevor ihr an sowas denkt, solltet ihr euch für ein anderes Unternehmen entscheiden das besseren Service bietet und seine Kunden nicht wie Dreck behandelt.

Der ÖPNV ist für die gebotene Leistung zu teuer. Die Qualität muss besser werden und der Preis attraktiver - was nicht einfach zu schaffen ist. Vielleicht könnte ein 365 Euro Ticket (Innenbereich, bzw. 730 Euro inkl. Außenbereich) und ein Nahverkehrsaufschlag auf die Parkgebühren (wer das Auto nimmt muss dann halt mal einen 1 Euro mehr fürs Parken zahlen) ein Ansatz sein.

Einfach mal den Preis des öPNV mit dem Preis eines km mit dem Auto vergleichen. Beim Auto liegen Sie pro km selten unter 50cent.

Das Argument der Kilometer-Kosten beim Auto von 50 Cent ist auf dem Papier richtig. Nur haben viele Leute sowieso ein Auto (der Wertverlust und Inspektion sind zum Teil "Eh-da-Kosten"). Wenn dann der Nahverkehr nicht deutlich preiswerter ist wird das Auto in vielen Fällen auf Grund des Komforts gewinnen. Nur wenn der Nahverkehr sichtbar, ohne großes Nachdenken, wirklich preiswert ist werden mehr Leute - zumindest anlassbezogen - umsteigen.

Wann werden Schüler von den Betreibern endlich als echte Kunden betrachtet?
Muss erst etwas passieren bis endlich die Sicherheit beim Transport der Schüler verbessert wird?

Die Busse sind ausreichend ausgestattet für den Nahverkehr. Allerdings fehlt es an Bushaltestellen häufig an unterstell Möglichkeiten und Sitzplätzen. Das wäre hilfreich.

Bei der Ausstattung der Busse werden auch Klimaanlagen gefordert. Diese tragen jedoch meistens nicht zur Verbesserung, sondern zur Verschlechterung des Fahrkomforts bei. Sie sind in der Regel so eingestellt, daß mindestens einen Pullover, teilweise einen Anorak anziehen muß, um bei der Busfahrt im Sommer nicht zu frieren. Außerdem können durch den Verzicht auf Klimaanlagen Kosten sowohl bei der Anschaffung als auch beim Betrieb der Busse gespart werden und es sinkt deutlich der Treibstoffverbrauch, was auch für den Umweltschutz gut ist. Ich bitte deshalb darum, das Ausstattungsmerkmal "Klimaanlagen" von der Liste zu streichen.

Moderationskommentar

Vielen Dank für die Rückmeldungen. Wir nehmen aus diesen mit, dass insbesondere die Sauberkeit in den Bussen und auch an den Haltestellen zukünftig noch mehr in unserem Blickfeld liegen muss. Ggf. kann dieser Aspekt auch in den Ausschreibungsunterlagen für die kommende Vergabewelle berücksichtigt werden.
Wir möchten an dieser Stelle darauf hinweisen, dass die Äußerungen hinsichtlich Kosten und Zuverlässigkeit in der Art, wie sie hier getätigt wurden nicht im Zusammenhang mit der gestellten These sind und daher in diesem Rahmen nicht darauf eingegangen wird. Stattdessen werden sie an die zuständigen Stellen weitergeleitet oder in Gesprächen mit den zuständigen Stellen (Busunternehmen, VVS) thematisiert.

Wetterschutz an Haltestellen sollte vorhanden und für alle Wartenden ausreichen groß sein. Noch besser und gesünder ist eine Verkürzung der Anbindezeiten beim Umsteigen!

Die Anforderungen an die Fahrzeugaustattung und - technik sowie die Haltestellenausstattung sollte konsequent überall umgesetzt werden.
Auch im weiteren Speckgürtel von Stuttgart. Wir Bürger in Mönsheim können bislang von diesen Anforderungen nur träumen. Hier gibt es ja noch nicht mal adäquate Unterstellmöglichkeiten.

Ich halte die Gestaltung des Takts der Busse und auch den Ausbau des Streckennetztes für viel wichtiger als die Gestaltung der Haltestellen. Ich denke, dass viele nicht Öffis fahren, weil es für sie teurer ist und länger dauert.
Beispiel: Leonberg - Ditzingen. Beliebt für viele die morgendliche zur Arbeit müssen. Leider fehlt eine direkte Busverbindung. Mit Busbund Sbahn ist man fast 40 Minuten unterwegs. Mit dem Auto 10.

Waldenbuch hat über 8.000 Einw. und 5 Bushaltestellen. Es gibt keine Möglichkeit in einem Geschäft eine Fahrkarte zu kaufen, keinen Fahrkartenautomaten und wenn dann der Fahrer auch keine Karte verkauft, was dann? Ich möchte im voraus für meine Wandergruppe mir die entsprechenen Fahrkarten besorgen, ohne Smartfone, ohne Computer, ohne vorher in einen anderen Ort zu fahren, wo es Verkaufsstellen gibt!