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Digitale Mobilität

Die Zukunft urbaner Mobilität wird in digitalen Verkehrsplattformen zum Vernetzen und Teilen unterschiedlicher Verkehrsträger liegen. Das Management wird durch Digital Twins der Verkehrsinfrastrukturen revolutioniert werden.

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Digitale Bildung, Wissenschaft, Kultur

Leistungsfähige digitale Infrastrukturen an Schulen und die massive Ausweitung Digitaler Lern- Lehr- und Forschungsinhalte sind die Pfeiler eines zukunftsfähigen Bildungssystems.

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Digitale Bürgerbeteiligung

Digitale Bürgerbeteiligung muss in innovativen, niedrigschwelligen Formaten und Medien mit Bürgern gemeinsam neu entwickelt werden - ohne den Wahrheitsgehalt der Informationen zu mindern.

Kommentare

Dazu gehört auch mehr als nur Thesen zu veröffentlichen und die Digitalstrategie als PDF auf der Seite zum Download zu bieten.
1. Digitalisierung der Bürgerbeteiligung heißt, die Bürger:innen offline wie online darüber zu informieren (Warum eigentlich nicht mit einem Hinweis bei jedem Behördengang oder zumindest bei jedem Kontakt mit dem Bürgeramt?), dass es solche Angebote gibt, damit man nicht eher zufällig aus der Lokalzeitung davon erfährt. Die zu lesen darf man durchaus nicht voraussetzen.
2. Digitalisierung der Bürgerbeteiligung heißt auch, die Informationen aufzubereiten. Sei es durch Schaubilder, interaktive Texte, Verlinkungen.
3. Das heißt auch echten Austausch - nicht nur der Bürger:innen untereinander, sondern auch mit den Akteur:innen in Politik und Verwaltung.
4. Das heißt auch, das Nutzer:innen-Verhalten zu verstehen. Dazu gehört ganz basal die Tatsache, dass gerade junge Menschen auf Webseiten mobil zugreifen. Und die mobile Version der Webseite ist eine Zumutung. Ebenso wie jedes PDF eine Zumutung ist. Mehr Mut zur Webentwicklung.
5. Dennoch finde ich den Ansatz natürlich gut und richtig. Und nörgle nur, damit es noch besser wird. :)

Treffender hätte man das ganze Dilemma nicht beschreiben können.
Konnte mich nur darauf beziehen und konnte leider keinen so optimistisch-kontruktiven Schluss finden. Danke für Ihren.

Redaktionskommentar

Ein Hinweis: Wir haben durchaus auf verschiedenen Kanälen auf unsere Bürgerbeteiligung hingewiesen - nicht nur in der Zeitung, sondern auch auf unseren Social-Media-Kanälen.

Voller Neugier habe ich aus einer Zeitungsnotiz von dieser Digitalisierungsaktivität eher zufällig Kenntnis erhalten.
Nach download und teilweiser Lekture der "Digitalstrategie" dachte ich: "Schade, das ist für mein Bürgerwissen zu hoch - wir können doch gar keine Probleme haben."
Dann suchte ich nach den Beteiligungsmöglichkeiten um vielleicht Zugänge für die Beschreibung der Problemwahrnehmung in der aktuellen Lebenswirklichkeit zu finden. Unter den bisher sechs Beiträgen (kurz vor Ablauf der Beteiligungsfrist!!!???) fand ich dann den Beitrag von Ulf - Dem ist eigentlich nur wenig hinzuzufügen.
Er macht die Dramatik des Dilemmas nahezu perfekt deutlich:
- Jämmerliche Kommunikation der Wissenden.
- Bürgerbeteiligung ist bisher Worthülse für Ressourcenverschwendung
- Der Köder muss dem Fisch schmecken, nicht dem Angler.
- Leider kann ich den positiven Schluss nur bedingt aufnehmen,
denn "Weniger wäre leer!"

Redaktionskommentar

Ein Hinweis: Wir haben durchaus auf verschiedenen Kanälen auf unsere Bürgerbeteiligung hingewiesen - nicht nur in der Zeitung, sondern auch auf unseren Social-Media-Kanälen.

Grundsätzlich ist eine digitale Strategie in allen Bereichen schlicht und ergreifend ein Muss!
Andere Länder wie Dänemark, Schweden, Norwegen und die baltischen Staaten sind hier schon Lichtjahre weiter.
Die fehlende Digitalisierung merken wir vor allem bei der schleppenden Corona-Nachverfolgung und Weitermeldung von Daten durch die Gesundheitsämter an das RKI
Was allerdings schwer nachvollziehbar ist, es scheint, dass der Kreis Böblingen hier – obwohl gut gemeint – offensichtlich eine eigene Strategie fährt. Es wäre sicherlich hilfreicher sich zumindest auf Landesebene abzustimmen, um zum einen gute Ideen zu konsolidieren, von bereits existierenden Lösungen zu lernen bzw. diese zu übernehmen und vor allem wichtige und teure Ressourcen zu sparen bzw. sie sinnvoll auf diese wichtige und dringliche Aufgabe zu konzentrieren.

Gerade in diesen Zeiten fällt es noch mehr auf, dass bürgernahe Politik kaum möglich ist, wenn man nicht dafür sorgt, dass eine digitale Live-Teilhabe bei Gemeinderats- oder Kreissitzungen mit Möglichkeit der Wortmeldung vorhanden ist! Wer setzt sich denn schon gerne für das passive Verfolgen einer Gemeinderatssitzung zusammen mit anderen Interessierten in einen separaten Raum mit einer Leinwand, wie es beispielsweise eine Große Kreisstadt unseres Landkreises macht? Immerhin besteht mittlerweile die Möglichkeit, Sitzungen nachträglich anzuschauen. Aktive Teilhabe ist so aber nicht möglich.