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Wald

Im Landkreis Böblingen gibt es einen Anteil von rund 35 % Wald. Besonders der Schönbuch stellt einen großen Teil dieser Flächen.

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Siedlungsbereich

Der Landkreis Böblingen beherbergt 26 Kommunen, die zusammen 392.807 Personen (Stand: 2019) und vielen Unternehmen ein Zuhause geben. Rund 15 % der Gesamtfläche entfallen auf den Bereich Siedlung und weitere 8 % auf den Bereich Verkehr.

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Offenland

Offenland _ Foto AdobeStock_194871262

Die Offenlandflächen nehmen im Landkreis Böblingen einen Anteil von rund 40 % ein. Diese Flächen werden weitestgehend landwirtschaftlich genutzt, beispielsweise als Streuobstwiesen, Weiden und Ackerflächen. Es ist wichtig, auch im Bereich Offenland durch gezielte Maßnahmen den Artenschwund zu stoppen und Lebensräume zu erhalten.

Auch hier gibt es neben Maßnahmen auf der Fläche auch interessante Projekte wie die Streuobstpädagogen, die schon im Kindergarten Aufklärungsarbeit leisten.

Bitte nennen Sie uns Ihre Ideen für Maßnahmen und Ziele zur Stärkung der Biodiversität im Offenland!

Kommentare

Blühstreifen an Ackerflächen fördern, Grünstreifen entlang von Straßen / auf Flächen des Landkreises nicht mähen.

Um die Biodiversität der jetzigen Kulturlandschaften (speziell Streuobstwiesen und Wiesen) zu erhalten, ist eine besondere Pflege notwendig. Dazu gehört das Mähen der Wiesen.
Um diese Maßnahmen zu gewährleisten müssen ortsnahen Abgabestellen für Grasschnitt für alle geschaffen werden, die keine Verwendung für das anfallende Gras haben.

Übergangsbereiche Offenland-Wald bewusst gestalten und nicht nur sich selbst überlassen: Sukzession lenken. Gleichzeitig offene und geschlossene Bereiche erhalten und pflegen. Hierfür "Geld in die Hand nehmen".

Die wenigen Milchviehbetreibe im Landkreis stehen unter enormem (Kosten)Druck. Eine gängige konventionelle Art der Fütterung erfolgt über Silage. Die Biodiversität im Offenland könnte gesteigert werden, indem man die Landwirte zur Fütterung von mehr hiesigem Heu statt (Mais)Silage unterstützen könnte. Stichwort Heumilch.
Positive Vermarktung, höhere Wertschöpfung und Fortbildung sind obligatorisch um Aufwand/Risiko der Landwirtschaft auszugleichen. Ein starke Stimme (auch gegenüber der abnehmenden Molkereien) könnte der LK sein.
A.K.

Die Pflege von Streuobstwiesen setzt motivierte Stücklesbesitzer voraus. Deshalb sollte man die Besitzer nicht permanent gängeln, sondern ihnen mehr Freiheiten geben, beispielsweise auch bei der Nutzung als Freizeitgrundstück.

Es ist deutlich erkennbar, dass die Streuobstwiesen mit Hochstämmen nach und nach zurück gehen. Alte Bäume fallen oder werden gefällt. Junge Bäume werden nicht nachgeplanzt. Und die Bäume werden nicht gepflegt. Es sollten versch. Maßnahmen getroffen werden. 1) interessante Förderung von den doch sehr teuren Hochstammbäumen (bei den Preisen, die ein Baum aktuell hat, ist die Förderung absolut uninteressant) bzw. kostenlose Ausgabe von Hochstamm - Obstbäumen, 2) Verpflichtung, gefällte/gefallene Bäume mit adäquaten Bäumen ersetzen 3) Baumwart, der die Gesunderhaltung und Pflege der Bäume mit übernimmt

Erstaufforstungen
Erstaufforstungen auch genehmigen, wenn es sich um Insellagen in der freien Feldflur handelt. Das schafft Randeffekte und Übergangsbereiche - und verbessert das Landschaftsbild.

Pflege der Flächenhaften Naturdenkmale, wie in den Verordnungen meistens vorgesehen. Dies ist an vielen Stellen in den vergangenen Jahrzehnten unterblieben. Es müßten in vielen Fällen die unerwünschte Verbuschung entfernt werden, um die ursprüngliche Artenvielfalt wieder herzustellen.

Anlage von Trittstein-Biotopen als Verbindungs-Korridore zwischen den vorhandenen Flächenhaften Naturdenkmalen, um die Wanderungen von Pflanzen- und Tierarten (v.A. Insekten) wieder zu verbessern. Dabei sollten auch kleinflächig Ackerflächen verwendet werden oder breite Feldweg-Randstreifen angelegt werden.

Extensiv und giftfrei bewirtschaftete Ackerflächen finanziell fördern. Sogenannte Archeäcker als Lebensraum für gefährdete Ackerwildkräuter schaffen.

Generell Schaffung von mehrere Meter breiten Ackerrandflächen als einmähdige Wiesen- und Heckenflächen in bisher zusammenhängenden Agrarflächen, die nicht umgepflügt werden. Nicht nur in Böschungen. Ein Teil der Flächen sollte auch nicht immer gemäht werden. Zahlreiche Insekten-Arten benötigen zum Überleben Altgrasflächen, welche über den Winter bis zum nächsten Frühjahr stehen bleiben. Der Teil der gemähten und ungemähten Flächen kann jährlich wechseln.

Straßenrandflächen extensiv pflegen. Bekannte Vorkommen seltener Pflanzenarten sollten nicht wie bisher oft zur Blütezeit abgemäht werden. Stellenweise belassen von Altgrasstreifen in jährlichem Wechsel für das Überleben von Insekten, soweit sie nicht die Sicht behindern. Es reichen schon kleinere Flächen.

Alte Streuobstbestände erhalten und pflegen. Einzelne absterbende Bäume nicht entfernen, sondern zerfallen lassen. Lebensraum für zahlreiche Insekten, Spinnen und andere Kleintiere sowie Pilze.

Teilweise Wiederherstellung mittelalterlicher Wässergräben und Rieselflächen als Lebensraum für Feuchtgebiets-Arten. Beispiele: Ehemalige Wässergräben zwischen Darmsheim und Döffingen.
Ehemalige Wässergräben am Kotzenbach bei Hausen an der Würm.

Im Landkreis Böblingen verschwinden immer mehr offene Flächen,auch mit seltenen Arten.Es wird Zeit das der Landkreis Worte statt Taten folgen lassen sollte.In Worte ist er groß.

Teilweise sind Hecken unzureichend gepflegt, oder es wird Landwirten überlassen, sie zu pflegen. Das führt häufig zur einseitigen Rasur der Hecke, Bäume bleiben stehen. Viele Hecken sind jetzt Baumstreifen mit Brombeeren in der Krautschicht. Auch sogenannte Landschaftsgärtner schneiden nur das Lichtprofil, die Bäume stehen zu dicht, es bildet sich keine Hecke oder Krautschicht. Es gibt eine Bacchelorarbeit zur richtigen Heckenpflege der Uni Rottenburg von Frau Hensel, allgemein und im Detail die Steinriegelhecken in Weissach - Flacht. Die Pflege der Hecken, Offenlandbiotope, ist im Heckengäu unzureichend oder wird vernachlässigt. Da müssen bessere Kontrollen oder mehr Fördermittel zur Verfügung stehen.

Das Thema ist aufgrund des Klimawandels derzeit stark im Kommen. Der Nutzungsdruck auf Offenlandflächen wird immer weiter verstärkt durch Windkraft, Biomassepflanzen und jetzt Agri-PV. Aufklärung, welche Nachteile im Offenland durch Agri-PV für die Natur entstehen, z. B. für Feldlerche, Raubvögel. Gegebenenfalls Ausschlussgebiete für Agri-PV im Offenland festlegen, z. B. im Bereich von Biotopverbundflächen.

Ausgleichsflächen für Eingriffe in die Natur (Baumaßnahmen) sollten in einem Verzeichnis für die Öffentlichkeit einsehbar sein.
Ausgleichsmaßnahmen werden leider oft durch die öffentliche Hand nicht den Verpflichtungen nach gepflegt und erhalten.
Wenn Ausgleichsflächen und Flächen allgemein, durch Kommunen verpachtet werden, sollte auf den Pachterlös verzichtet werden und dafür den Pächter zu naturnaher Bewirtschaftung verpflichten und wenn nötig ihm noch eine Entschädigung zu bezahlen.

Weiter sollte nicht die Möglichkeit bestehen, dass Kommunen die Ausgleichsmaßnahmen für ein Baugebiet nach fünf Jahren beenden können.

Nicht intensiv genutztes Offenland geht durch Verbuschung , Bebauung usw. an vielen Stellen verloren und gehört zu den bedrohtesten Landschaften. Deshalb keine Gehölzpflanzungen im Offenland.
Hecken müssen fachgerecht gepflegt werden, am besten mit angrenzenden Altgrasstreifen daneben und mehrjährigen Blühbrachen mit regionalem Saatgut von mindestens 20 m Breite in der Nähe, aber nicht parallel zu Wegen oder Wald zur Förderung der Feldvogelarten wie z.B. Rebhuhn.
Wiedervernässung von ehemaligen Feuchtwiesen durch Verschluss von Drainagen und Gräben. Viele als Nass- und Feuchtwiesen unter Schutz gestellte Flächen sind viel zu trocken und die entsprechenden Arten verschwunden. Die Vernässung ist eine wichtige Klimaschutzmaßnahme und die Flächen geeigent als Retentionsgebiet bei Starkregen. Feuchtgebiete sind wichtige CO2-Speicher.
Freiflächen-PV-Anlagen nur in streng geprüften Ausnahmefällen im Offenland.
Bei Planungen, die Offenland betreffen, die neue Broschüre (März 2021) der LUBW "Landesweiter Biotopvebund Baden-Württemberg Arbeitshilfe - Maßnahmenempfehlungen Offenland " zu Rate ziehen: https://rp.baden-wuerttemberg.de/fileadmin/RP-Internet/Stuttgart/OEffent...

Wer Streuobst erhalten will, sollte dafür sorgen, dass bei der Pflege und Ernte mindestens der Mindestlohn in den Taschen der der Akteure landet.

Die Pflege von Streuobstwiesen braucht über das ganze Jahr viel Zeit und verursacht nicht geringe Kosten. Rasenmäher, andere Geräte müssen gekauft und gewartet werden, Ernte und Verarbeitung der Früchte brauchen viel Zeit und kosten Geld. Dazu kommen die Grundsteuer und Beiträge für die LSV. Außerdem braucht es viel Wissen, wie Streuobstwiesen und Pflanzen gepflegt werden müssen.
Früher gab es für die Pflege von Streuobstwiesen meines Wissens eine finanzielle Förderung durch den Landkreis. Eine finanzielle Unterstützung oder die Möglichkeit, besondere Geräte die für die Pflege der Streuobstwiesen auszuleihen wäre meiner Meinung nach eine sinnvolle Unterstützung bei Pflege und Erhalt der Wiesen. Diese Möglichkeiten könnte man mit entsprechenden Weiterbildungsmöglichkeiten kombinieren. Der Kreis bietet beispielsweise Kurse zu Baumschnitt und -Pflege an und die Teilnehmer können sich anschließend die benötigten Geräte kostenlos oder günstig ausleihen.

Man könnte so leicht Biodiversität erhalten indem man Neubaugebiete wie zum Beispiel in Gäufelden-Öschelbronn derzeit in Planung, nicht genehmigt. Hier ist einer der letzten Streuobst Gürtel des Landkreises in dem nachweislich seltene Tierarten wie der Steinkauz oder die Zauneidechse leben, warum wird so ein Baugebiet durch das Landratsamt genehmigt? Hier könnte man Biodiversität ohne Aufwand fördern weil sie bereits besteht

Der Amphibienschutz ist im Landkreis Böblingen sehr aktiv - und das zu Recht, da hier noch viele seltene Amphibienarten vorkommen. Doch Feuersalamander, Gelbbauchunken, Laubfrosch, Kammmolch und Wechselkröten brauchen dringend eine Vernetzung ihrer Habitate. Obwohl sie für die Biodiversität eine so wichtige Rolle spielen, besteht derzeit die Gefahr, dass die Bestände der verschiedenen Amphibienarten zurückgehen. Daher ist unter Amphibienschützer*innen die Idee entstanden, Biotope, die für den Amphibienschutz wichtig sind, über einen Biotopverbund miteinander zu vernetzen. Von Weissach (Feuersalamanders) über Renningen/Magstadt (Wechselkröte) nach Grafenau (Kammmolch) bis nach Gärtringen und Böblingen (Laubfrosch) führt in unserem Landkreis ein westlich verlaufendes Band, in dem auf diese Tiergruppe und auf die Notwendigkeit des Biotopverbunds aufmerksam gemacht werden und für mehr Biodiversität geworben werden könnte.

Beweidete Flächen ziehen eine hohen Artenvielfalt nach sich (neue Insektenvielfalt in der Krebsbachaue). Konzepte zur langfristigen Nutzung und Sicherung der Streuobstbestände können nur "richtig" im Sinne der Biodiversität funktionieren, wenn sowohl Unterwuchs als auch Bäume betrachtet werden. Hier wären umfangreiche Konzepte sinnvoll, in denen auch Vorbehalte der Flächeneigentümer gegenüber einer Beweidung angebaut werden können.

In Nufringen wird z.Zt wieder ein Baugebiet ausgewiesen, das mit Einfamilienhäusern bebaut werden soll. Ist das denn heute noch angezeigt? Warum nicht kompaktere Bebauung die auch für die IBA Stuttgart diskutiert und vorgeschlagen werden. Leben, Wohnen und Arbeiten in größeren Einheiten, um den Landverbrauch zu reduzieren

Es müßte doch leicht möglich sein mit den Landwirten eine Einigung zu erzielen um z.B. einen 5 Meter breiten Streifen mit Büschen uns Sträuchern zu bepflanzen, um Insekten, Hasen, etc. eine Lebensbasis zu geben

Von Tennental kommend verlauft ein tiefer Graben an Nufringen vorbei Richtung Würm. Meist fliesst wenig Wasser und wenn, ist es schnell abgeflossen. Es würde sich doch anbieten dort wieder ein mäanderndes Tal zu generieren, in dem sich Wasser länger hält und Tiere und Pflanzen wieder eine Heimat finden würden.

Zum Erhalt artenreicher Flachlandmähwiesen bedarf es wohl einer besseren Förderung, wenn sie weiterhin als Heuwiese mit 2maliger Mahd genutzt werden sollen.
Durch Überdüngung mit im Überfluss vorhandener Gärreste oder Gülle, durch mehr als 3 Schnitte im Jahr und Silagewirtschaft verschwinden Jahr für Jahr zahlreiche artenreiche Wiesen und damit ihre Vielfalt an Pflanzen und Tieren.
Vielleicht könnte hier ja eine landkreisweite Vermarktungsstrategie für Gärreste und Gülle als Ersatz für Kunstdünger weiterhelfen. Dies mit dem Ziel, dass der Dünger auf Äckern ausgebracht wird und kein Druck entsteht, magere Wiesen, Raine und Waldränder zu düngen!
Auch auf den Streuobstwiesen verschwindet die Artenvielfalt durch häufige Mahd und Mulchen des Mahdgutes. Oft haben die Besitzer keinen Balkenmäher und wissen nicht, wo sie das Langgras entsorgen können.Vielleicht wäre hier ein Zusammenschluss der Stücklesbesitzer denkbar zur Ermöglichung von Heugewinnung und Vermarktung als Kleintierheu oder Pferdefutter.

Der LK Böblingen bot einst gute Laichmöglichkeiten für die bedrohten Ampfibienarten Kammmolch und Wechselkröte. Durch den sinkenden Grundwasserstand liegen zahlreiche Laichgewässer seit Jahren trocken, andere wurden durch Baumaßnahmen oder Fischbesatz zerstört. Um diese beiden Arten im Landkreis in einer guten Population zu erhalten ist schnelles Handeln erforderlich:
- Schaffung von Ersatzlaichgewässern
- Vernetzung pestizidfreier und ungedüngter Landlebensräume
- Überprüfung des Einflusses der aktiven Steinbrüche auf den Grundwasserstand

1. Das Rebhuhnprojekt im Landkreis Böblingen muss fortgeführt und flächig auf weitere Gemeinden erweitert werden, um für die Zukunft tragfähige Bestände zu erreichen.
Noch ist man hier weit entfernt und Vorkommen mitunter weit voneinander getrennt.
Es ist noch mehr darauf zu achten, dass eingebrachte Flächen vom Standort her sinnvoll sind und nicht etwas in unmittelbarer Nähe zu hohen Gehölzkulissen oder möglicherweise gar dem Wald.

2. Das Land Baden-Württemberg erarbeitet derzeit ein speziell auf Bodenbrüter abgestimmtes Projekt, welches in Böblingen fachgerecht umgesetzt werden muss und dort wo nötig, über die Mindestanforderungen herausgehen sollte. Bei uns im Landkreis verschwundene Arten wie der Wiesenpieper, das Braunkehlchen, die Bekassine oder der Große Brachvogel benötigen große Offenland-Schutzgebiete mit auf ihre Bedürfnisse angepassten Bewirtschaftungsweisen. Seltene Arten wie der Kiebitz oder der Flussregenpfeifer kommen nur noch sehr vereinzelt und in geringen Brutpaarzahlen vor.
Insbesondere die oben genannten Wiesenbrüter gilt es hier besonders zu schützen.

3. Großflächige Beweidungsprojekte sollten initiiert werden, welche eine möglichst große Anzahl direkt miteinander verbundener (unterschiedlicher) Habitate umfassen sollten.
In den Wald übergehendes Grünland ist wichtig, ebenso großflächige Beweidung der letzten Feuchtwiesen im Landkreis Böblingen. Es darf keine weitere Erschließung/Bebauung von (ehemaligen) Feuchtwiesen geben. Die noch nicht von Siedlungen oder Industrie überbauten bzw. von der Intensivlandwirtschaft genutzten Flächen müssen dringend wiedervernässt werden. Dies dient sowohl dem Klima-, dem Arten- als auch dem Hochwasserschutz.

4. Das Schaffen von neu angelegten Amphibiengewässern in räumlichem Verbund wird in Zeiten des Klimawandels immer wichtiger. Durch Frühjahrstrockenheit und Dürre in den Sommermonaten trocknen viele Tümpel zu früh aus und die Amphibien und ihr Nachwuchs sterben. Insbesondere für die Wechselkröte und den Laubfrosch sind technische Gewässer sehr wichtig. Es könnte darüber nachgedacht werden, durch Regenauffangmaßnahmen Wasser über den Winter zu sammeln und bei Trockenheit durch Landwirte/Feuerwehr/... in die Gewässer zu bringen.

5. Zugewachsene Magerrasenflächen, zu hoch aufgewachsene und mit Bäumen durchdringte Feldhecken und sämtliche durch Sukzession entwertete Offenlandbiotope gilt es wieder freizulegen und in eine Nutzung zu überführen. Hier sind insbesondere Beweidungsprojekte sehr sinnvoll, am besten mit verschiedenen Tierarten. Ein Vermarktungskonzept seitens des Landkreises könnte helfen, Landwirte für das Projekt zu gewinnen.

6. Für den Naturschutz wichtige FLächen wie noch aktive oder ehemalige Steinbrüche müssen offen gehalten werden, da hier sehr oft Arten Zuflucht finden, die in der sonstigen Landschaft nicht mehr existieren können.